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Unternehmen

Als innovatives Unternehmen steht SIEGER für Richtung weisenden Fortschritt in der Heizungstechnik. Die Herausforderungen unserer Abnehmer verlangen gute Ideen und eine enorme Innovativkraft. Denn die Anforderungen an die Heiztechnik sind in den vergangenen Jahren zunehmend gestiegen und werden auch weiter steigen. Neben der Selbstverständlichkeit, dass unsere Produkte für höchste Bedienerfreundlichkeit und Sicherheit stehen, erwarten unsere Kunden weit aus mehr: kunden- und marktorientierte Neuentwicklungen, die sich innovativ ökologischen und ökonomischen Erfordernissen stellen.

 


 

Historie

Über 110 Jahre Richtung weisender Fortschritt
Weit über ein Jahrhundert hat Sieger erfolgreiche Heizungsgeschichte geschrieben. Nach dem Motto "Nichts ist so beständig wie die Veränderung" hat Sieger die Entwicklung der Technik und des Marktes aktiv und innovativ mitgestaltet. Dabei stehen die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden seit jeher im Mittelpunkt unseres Denkens und Handelns.

 

 

 

Unter dem Namen Siegerländer Herdfabrik wurde die heutige Sieger Heizsysteme GmbH am 31. März 1896 im Handelsregister in Siegen/Westfalen eingetragen. Als Unternehmenszweck sind die Errichtung einer Herd- und Ofenfabrik nebst Schlosserei und der Vertrieb der erzeugten Waren angegeben.

Das Angebot ist sehr vielseitig und umfangreich. So werden von Anfang an bereits Sieger Koch- und Restaurationsherde, Dauerbrandöfen, später auch Dampfwaschmaschinen und Heizungsherde produziert und vertrieben.  
Durch ein Umdenken im Heizungsbereich - weg vom Einzelofen und hin zur Zentralheizung - wird das Geschäftsfeld Heizkessel stärker forciert. So werden neben den inzwischen sehr weit verbreiteten Sieger Heizungsherden vor allem schmiedeeiserne Rundkessel im Zentralheizungsbereich eingeführt. Sieger war hiermit das erste deutsche Unternehmen, das ab 1923 einen Stahl-Zentralheizkessel baute.

1927 erfolgt die Umfirmierung in Sieg-Herd-Farbik. Bis 1935 wird die Produktpalette um Gas- und Elektroherde erweitert. Erste Kontakte mit der späteren Muttergesellschaft Buderus entstehen.
 

 

 

Konzentrierte sich das Geschäft in den ersten Nachkriegsjahren auf Herde für Festbrennstoffe, kehrt seit Beginn der 1960er Jahre die ursprüngliche Innovationsfreude zurück. 1963 gibt es erste Versuche mit Gasheizthermen. Mit dem Umzug 1964 von Geisweid nach Kreuztal beträgt die Mitarbeiterzahl über 300. Das Hauptprogramm umfasst neben Stahlheizkesseln für feste, flüssige und gasförmige Brennstoffe u.a. Gas-Spezialheizkessel und thermoglasierte Druckspeicher für die Warmwasserbereitung.

1976 wird Sieger eine Tochtergesellschaft der Buderus AG. Im Jahre 1979 erfolgt die Umbenennung in Sieger Heizsysteme GmbH. In den folgenden Jahren erhält das gesamte Programm ein neues Design. Sieger führt die ersten digitalen witterungsgeführten Kessel- und Heizkreisregelungen in Deutschland ein, die die Niedertemperaturkessel Ende der 70er Jahre erst voll funktionsfähig machen. Mit neuem Markenauftritt entwickelt sich das Unternehmen sprunghaft und bleibt im Verdrängungswettbewerb expansiv. Heute zum Beispiel mit hocheffizienter Gas- und Ölbrennwerttechnik, mit fortschrittlicher Solartechnik und mit Festbrennstoffkesseln, die Heizen mit Holz wieder zukunftssicher machen.

Seit 1997 verfügt Sieger über ein modernes Verwaltungsgebäude mit einem großzügigen Service- und Schulungszentrum in der Mitte von Siegen. Durch die Übernahme von Buderus und damit auch von Sieger durch die Robert Bosch GmbH im Jahre 2003 wird die Marke Sieger weiter nachhaltig gestärkt. Die Globalisierung verändert den Markt, Zeit für Synergie-Effekte. Neues Denken wagen. Bisheriges in Frage stellen. Den Dingen auf den Grund gehen. Das ist auch heute der Motor für Fortschritt. Für Technik, die uns weiter bringt. Für Technik mit menschlichem Gesicht. Mutig. Rücksichtsvoll. Vorausschauend. Gültig für Generationen. Sieger ist diesen Grundsätzen seit über 110 Jahren verpflichtet. Was das Unternehmen über mehr als ein Jahrhundert geprägt hat, ist das Bestreben, Visionen Wirklichkeit werden zu lassen.