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Taupunkt
Der Taupunkt ist die Temperatur, an dem die in der Luft enthaltene relative Feuchtigkeit genau 100 % beträgt. Die Luft ist dann vollkommen gesättigt und kondensiert bei weiterer Abkühlung. Dies wird in den heute sehr verbreiteten Brennwertkesseln genutzt.
Theoretischer Wirkungsgrad
Wirkungsgrad einer Solarzelle unter idealen Bedingungen. s.Wirkungsgrad
Thermische Hülle
Die thermische Hülle ist jene Hülle, die durch die wärmedämmenden Bauteile gebildet wird. Diese stimmt nicht immer mit der tatsächlichen Gebäudehülle überein! Oft haben Häuser einen Spitzboden oder Dachräume, die Dämmung liegt aber auf der Geschoßdecke. Wichtig ist es in jedem Fall, die thermische Hülle zu schließen.Manchmal werden beim Hausbau oder bei Sanierungen gerne einzelne Bauteile (z.B. Wände zu Kellerräumen oder zum Dachboden) übersehen, durch die dann viel Wärme verloren wird.
Thermische Solaranlage
Nutzung der Sonnenenergie zur Warmwasserbereitung und Raumheizung.
Thermosiphonspeicher
Thermosiphon ist ein Ladeprinzip für Solarspeicher. Durch ein spezielles Steigrohr (Thermosiphonrohr), das über den Solarwärmetauscher im Speicher gestülpt ist, wird die Wärme gezielt in gleichtemperierte Schichten geladen. Dadurch ist es möglich unterschiedliche Temperaturen, durch wechselnde Sonneneinstrahlung am Tag, im Speicher gezielt zu schichten und nicht zu vermischen. Um genau die Schichtungseben zu erreichen, sind am Thermosiphonrohr Öffnungen angeordnet und mit Schwerkraftklappen aus Kunststofffolie verschlossen. Diese lassen nur dann das Wasser aus dem Thermosiphonrohr in den Speicher einströmen, wenn das Wasser im Rohr und das im Speicher gleiche Temperaturen haben (Wichtedifferenz =0). Es werden somit längere Laufzeiten der Solarpumpe erreicht und damit höhere Deckungsbeiträge.
Thermostatventil
Ein Thermostatventil regelt die Temperatur eines einzelnen Heizkörpers durch Drosselung des Heizwassers.
Transmissionswärmeverlust HT
Ein Maß der Wärmeleitung in den Bauteilen und des Wärmeübergangs an den Oberflächen eines Gebäudes. Sie berücksichtigt auch den Einfluss von Wärmebrücken. Zur Bestimmung der spezifischen Transmissionswärmeverluste HT werden alle Bauteilflächen, die die thermische Hülle eines Gebäudes umschließen, mit den zugehörigen Wärmedurchlasskoeffizienten U multipliziert und anschließend aufsummiert. Ein Reduktionsfaktor berücksichtigt das Angrenzen von Bauteilen an unbeheizte Gebäudezonen oder Erdreich. Durch gute Wärmedämmung dieser Bauteile lassen sich die Verluste erheblich senken (siehe U-Wert).
Treibhauseffekt
Nachweislich wird in den letzten Jahrzehnten die Erdatmosphäre durch menschliche Eingriffe aufgeheizt. Durch Verbrennungsvorgänge jeglicher Art (Automotor, industrielle Produktion, Hausheizung etc.) wird CO2 freigesetzt. Zur Zeit verbrennen wir in einem Jahr etwa eine Million Jahre eingestrahlter Sonnenenergie aus fossilen Brennstoffen, die in Jahrmillionen gespeichert wurde. Die plötzliche, durch natürliche Vorgänge nicht mehr regulierbare Erhöhung der CO2- Konzentration wirkt für die Erdoberfläche wie ein Treibhaus. Die Abstrahlung der Erdwärme in den kalten Weltraum wird behindert. Überschreiten die sogenannten Treibhausgase (CO2 , Fluorkohlenwasserstoffe) eine bestimmte Konzentration, gerät das Gleichgewicht aus Sonneneinstrahlung und Wärmeabgabe der Erdatmosphäre aus dem Gleichgewicht. Die Folgen sind u.a. das Abschmelzen des Polareises und das Ansteigen des Meeresspiegels. Dieser Prozeß verstärkt sich durch wachsende Ansprüche und steigende Lebensstandards. Eine Folge könnte sein, daß z.B. Hamburg, Bangkok oder New York von der Landkarte verschwinden.
Trinkwassererwärmung
Bei der Trinkwassererwärmung wird Wasser beispielsweise zum Kochen, zum Duschen, Baden oder Händewaschen erwärmt. Dies kann über Heizkessel und Warmwasserspeicher oder über einen Durchlauferhitzer erfolgen.
Trinkwasserverordnung
Die neue Trinkwasserverordnung definiert erhöhte mikrobiologische, chemische und physikalische Anforderungen an Trinkwasser und bezieht erstmals die Verteilung in Anlagen der Hausinstallation mit ein. Die Qualität des Trinkwassers - frei von Krankheitserregern, genusstauglich und rein - muss bis zur Zapfstelle garantiert sein. Dabei geht die Verantwortung am Wasserzähler vom Versorger (Wasserwerk) auf den Betreiber der Hausinstallation über.
Trinkwasser-Wärmebedarf
Unter dem Trinkwasser-Wärmebedarf QW [kWh/m2-a] wird die Nutzwärme verstanden, die zur Erwärmung der gewünschten Menge des Trinkwassers zugeführt werden muss. Nach EnEV und DIN V 4701-10 wird ein flächenbezogener Wert von 12,5 kWh/m2-a angegeben. Dies entspricht etwa einem täglichen Trinkwasserverbrauch von 23 Litern pro Person bei 50 °C Warmwassertemperatur.
