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Lambda- Wert λ
Bezeichnet die Wärmeleitfähigkeit eines Baustoffes. Er gibt an, welche Wärmemenge (Watt) durch das Material auf 1 m2 Fläche sowie 1 m Dicke in einer Stunde hindurchgeht, bei einem Temperaturunterschied von 1 K (1K ≈ 1 °C). Die Einheit ist W/m2 * K. Gute Dämmstoffe weisen einen möglichst kleinen λ - Wert auf. Der λ- Wert ist ein Laborwert, der auf trockene Baustoffe bezogen wird. Da Feuchtigkeit die Wärme gut leitet, ist die Wärmeleitfähigkeit in hohem Maße vom Feuchtgehalt und Trocknungsverhalten der Baustoffe abhängig. Deshalb werden sogenannte Zuschlagswerte zu den Messwerten der jeweiligen Baustoffe addiert.

Legionellen
Legionellen sind Bakterien, die in länger stehendem Wasser in einem Temperaturbereich unterhalb von 60C auftreten können. Bei hochwertigen und sorgfältig installierten Solaranlagen tritt dieses Phämomen jedoch nicht auf. Solarspeicher mit externem Plattenwärmetauscher (Stratos Integral, SolvisMax) bieten Legionellen keine Vermehrungschance.

Low-Flow-System (Solarthermie)
In sogenannten Low-Flow-Systemen (low-flow, engl = langsam fließen) zirkulieren weniger als 25 Liter Wärmeträgerflüssigkeit pro m2 Kollektorfläche (high-flow= 50-60 Liter). Ermöglicht wird die Verringerung der Umwälzmenge durch leistungsfähigere Kollektoren: Geringere Wärmeverluste erlauben höhere Temperaturdifferenzen zwischen Kollektor und Speicher - es muss weniger Flüssigkeit transportiert werden, um die gleiche Menge an Energie zu den Wärmeabnahmestellen zu führen. Nahezu alle thermischen Solaranlagen, die dem heutigen Stand der Technik entsprechen, können als Low-Flow-Systeme genutzt werden, leistungsfähige Bauteile erlauben eine deutliche Reduktion der Umwälzmenge. Auf dem Markt werden aber auch spezielle Anlagen mit eigens optimierten Speichern und Wärmetauschern angeboten. Vorteile der Low-Flow-Systeme: Dünnere und somit billigere Steigleitungen können verlegt werden. Diese verlieren ebenfalls weniger Wärme und senken zusammen mit dem geringeren Füllinhalt die Gesamtkosten der Solaranlage.

Luft-Abgas-System (LAS)
Bei einem Luft-Abgas-System werden Zuluft und Abgas im Gegenstromverfahren durch zwei ineinander liegende Rohre geleitet. Die gleiche Funktion erfüllt ein bestehender Schacht - üblicherweise der Kamin - in den ein Abgasrohr eingezogen wird. Ein LAS ist Voraussetzung für die raumluftunabhängige Betriebsweise eines Heizkessels.

Luftdichtheit
Die luftdichte Ausführung der Außenhülle ist eine Forderung der EnEV und der DIN 4108-7, um sowohl Feuchtschäden an den Bauteilen als auch Energieverluste zu vermeiden. Die Überprüfung der Luftdichtheit erfolgt mit dem soge-nannten Blower-Door-Test.

Luftkollektoren
In Luft- oder Warmluftkollektoren wird anstelle einer Trägerflüssigkeit Luft als Transportmedium Verwendet- Die Sonnenenergie wird in Behältern gespeichert, die z.B. mit Kies gefüllt sind. Vorteile bietet diese Lösung durch den Wegfall von Korrosionsproblemen, im Gegensatz zu den Wasserkollektoren entfallen auch die Probleme Einfrieren bzw. Überhitzung. Luft ist ein schnell reagierendes Trägermedium und das Speichermedium Stein ist günstig zu erwerben. Dennoch sind solche Kollektoren wegen der geringen Speicherkapazität der Luft nicht sehr weit verbreitet. Probleme bereitet auch die Regulierung von Solaranlagen mit Luftkollektoren.

Lüftungswärmeverluste
Zur Berechnung der Lüftungswärmeverluste Hv eines Gebäudes wird das zwischen Gebäudevolumen und Umgebung ausgetauschte Luftvolumen eines Jahres berechnet. Bei freier Lüftung kann für ein luftdichtheitsgeprüftes Gebäude (n50)