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Gasbrenner
Gasbrenner sind als Gebläsebrenner oder so genannte atmosphärische Brenner ohne Gebläse erhältlich. Gebläsebrenner arbeiten auch bei unterschiedlichen Druckverhältnissen stabil, während atmosphärische Brenner sehr leise arbeiten.
Gebäude-Wärmeverluste
Die Innenwärme der Räume entweicht teilweise als Transmissionsverlust durch Mauern, Fenster, Türen, Fußböden, Decken und Dach. Dies wird als Gebäude-Wärmeverluste definiert. Eine nachträgliche Dämmung lohnt sich.
Gebläsebrenner
Brenner mit Gebläse, die bei Ölheizung obligatorisch sind und bei einer Gasheizung die Verbrennung auch bei atmosphärischen Schwankungen ideal gestalten.
Gegenstromverfahren
Ein Prinzip, bei dem die Medien, zwischen denen Wärme ausgetauscht wird, gegeneinander strömen. Dadurch kann das zu erwärmende Medium am Ende eine höhere Temperatur erreichen als das Medium, das Wärme abgibt. Das Gegenstromverfahren ermöglicht eine bessere Wärmeausnutzung.
Geschichte der Solarenergie und Solartechnik
Die Wertschätzung der Solarenergie reicht weit zurück: In nahezu allen Kulturen, von den Ägyptern bis in die Neuzeit, findet sich ein mehr oder weniger ausgeprägter Sonnenkult. Erste Ansätze passiver Nutzung sind bereits in der Architektur der alten Ägypter, in Mesopotamien und den frühen südamerikanischen Hochkulturen zu entdecken. Die aktive Nutzung der Sonnenenergie ist jedoch eine Errungenschaft der Neuzeit. Henry Becquerel, ein französischer Physiker, entdeckte 1839 den Photoeffekt und schuf so die Voraussetzungen für die Solarzellen von heute. Ende des 19. Jahrhunderts baute Charles Fritts so genannte Vakuum-Fotozellen mit aufgedampfter Selen-Schicht. Diese wurden als Belichtungsmesser eingesetzt. Solarzellen aus Silizium sind noch recht neu: Sie wurden in den 50er Jahren des 20.Jahrhunderts von dem US-Konzerns Bell hergestellt und wiesen einen Wirkungsgrad von 6% auf. In den letzten Jahrzehnten wurde die Photovoltaik stetig weiterentwickelt, besonders im Umfeld der Raumfahrt-Technologie. Das Prinzip der Solarthermie wird seit langem angewandt: Brenn- und Hohlspiegel gab es schon in der Antike. Im 18. Jahrhundert erfand der Naturforscher Horace-Benedict de Saussure die Vorläufer der heutigen Solar-Kollektoren. Die günstigen Preise fossiler Energieträger und die verbreitete Skepsis bezüglich der Sonneneinstrahlung in Mitteleuropa waren bis in die 70er Jahre Gründe für deren geringe Verbreitung. Seit der ersten Ölkrise entwickelt sich die solare Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung zum Standard umweltbewussten Bauens.
Globalstrahlung
Bezeichnet die auf eine horizontale Fläche auf der Erde treffende Sonneneinstrahlung . Sie setzt sich aus der direkten Strahlung und der difusser zusammen. Diese Summe aus direkter und diffuser (gestreuter) Sonnenstrahlung (gemessen in Kilowattstunden pro qm - kWh/qm) gibt an, wieviel Solarenergie maximal eingestrahlt wird bzw. maximal gewonnen werden kann. Für eine horizontale Fläche ergibt sich: - Jahresdurchschnitt: 1.117 kWh / qm im Jahr das entspricht etwa dem Energieinhalt von 120 Litern Heizöl, auf das Sommerhalbjahr entfallen ca. 75 - 80 %, auf das Winterhalbjahr ca. 20 - 25 % der Globalstrahlung - wolkenloser Sommertag: 8,9 kWh / qm am Tag - dicht bewölkter Wintertag: 0,4 kWh / qm am Tag - Tagesmittelwert: 3,1 kWh / qm am Tag.