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Badheizkörper
Unter dem Begriff Badheizkörper sind Heizkörper zusammengefasst, die durch Größe und Funktion ideal für Bäder sind. Sie können meist auch zur Handtucherwärmung genutzt werden. Modelle mit elektrischer Heizpatrone oder integriertem Heizlüfter bieten Wärmekomfort auch bei abgeschaltetem Heizkessel. Siehe auch Design-Heizkörper.

Beheiztes Gebäudevolumen (Ve)
Das beheizte Gebäudevolumen (Ve) ist das an Hand von Außenmaßen ermittelte, von der wärmeübertragende Umfassungs- oder Hüllfläche eines Gebäudes umschlossene Volumen. Dieses Volumen schließt mindestens alle Räume eines Gebäudes ein, die direkt oder indirekt durch Raumverbund bestimmungsgemäß beheizt werden. Es kann deshalb das gesamte Gebäude oder aber nur die entsprechenden beheizten Bereiche einbeziehen.

Bezugsflächen und Rauminhalte
Die Gebäudenutzfläche (AN) beschreibt dieim beheizten Gebäudevolumen zur Verfügungstehende nutzbare Fläche. Sie wird aus dem beheizten Gebäudevolumen unter Berücksichtigung einer üblichen Raumhöhe im Wohnungs-bau abzüglich der von Innenund Außenbauteilen bean-spruchten Fläche aufgrund einer Vorgabe in der Energie-einsparverordnung ermittelt. Sie ist in der Regel größer als die Wohnfläche, da z.B. auch indirekt beheizte Flure und Treppenhäuser einbezogen werden. Die Nutzfäche AN (m2) ist nach der EnEV festgelegt, als AN=0,32.Ve

BilanzverfahrenIn der DIN 4108-6 werden ausschließlich Bilanzverfahren zur Ermittlung des Heizwärme- bzw. Heizenergiebedarfs genannt. Es gibt zwei grundliegend unterschiedliche Verfahren: - Monatsbilanzverfahren, in dem für jeden Monat eine eigene Bilanz erstellt wird und dann die Werte der Monate mit positivem Heizwärmebedarf aufsummiert werden - Periodenbilanzverfahren (vereinfachtes Jahresverfahren), bei dem über die gesamte Heizperiode nur eine Bilanz durchgeführt wird. Die Wärmeschutzverordnung von 1995 enthielt bereits ein Heizperiodenbilanzverfahren.

Biomasse-Heizung
Der Begriff Biomasse-Heizung bezeichnet Heizungen, in denen Scheitholz, Holz-Hackschnitzel oder Holz-Pellets als Energieträger verbrannt werden.

Bivalentes Heizen
Beim bivalenten Heizen werden zwei unterschiedliche Energieträger genutzt - beispielsweise ein Öl- oder Gaskessel in Verbindung mit einer Solaranlage, einem Kachelofen oder einer Wärmepumpe.

Blaubrenner
Durch spezielle Technik verdampft der Blaubrenner das Öl vor der Verbrennung fast vollständig. Dadurch erfolgt eine besonders saubere und sparsame Verbrennung mit blauer Flamme.

Blower-Door-Test
Ein Messverfahren zur Bestimmung der Luftdichte der Gebäudehülle, sowie zur Überprüfung der Bauausführung. Der n50-Wert beschreibt als Kenngröße den Luftwechsel; d.h., das pro Stunde ausgetauschte Luftvolumen bezogen auf Raum - bzw. Gebäudevolumen, bei einer Druckdifferenz von 50 Pa zwischen dem Raum- bzw. Gebäudeinnerem und der Umgebung.

Brennstoffe
Brennstoffe sind Energieträger, die durch Verbrennung Wärme erzeugen. Neben Öl und Gas gehören Holz und - heute seltener - Kohle und Koks dazu.

Bundesimmissionsschutzverordnung BImSchV
Die BImSchV gibt u.a. die Grenzwerte des maximalen Abgasverlustes für die jeweilige Kesselleistung vor.