A
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A/Ve-Verhältnis
A = wärmeübertragende Umfassungsfläche Ve = beheiztes Gebäudevolumen. Ein günstiges A/Ve-Verhältnis (kompakter Baukörper) hat einen wesentlichen Einflussauf den Heizenergiebedarf eines Gebäudes.
Abgasverlust
Wärme, die mit den Abgasen des Heizkessels ungenutzt durch den Schornstein entweicht. Der Bezirksschornsteinfegermeister ermittelt bei der jährlich Messung den Abgasverlust und dokumentiert ihn als Prozent-Wert.
Abschattung
Die durch Wolken und Antennen, Kamine oder Bäume erzeugten Schatten führen zu Ertragseinbußen einer Solar-/Photovoltaikanlage. Abschattung kann auch zu Schäden durch hot spots führen.
Absorber
(lat.: Aufnehmer) Der wichtigste Teil des Kollektors nimmt die einfallende Sonnenstrahlung über eine Trägerflüssigkeit (Wasser + Frostschutzmittel) auf. Diese wird erwärmt und zirkuliert zwischen Kollektor und Speicher. Ein hoher Wirkungsgrad wird durch die Verwendung schwarzer Absorber oder, noch besser, durch selektive Beschichtung erreicht.
Absorption
Im Absorber wird die einfallende Strahlung von einer Flüssigkeit oder einem Gas aufgenommen (absorbiert) und in Wärme umgewandelt. Die so gewonnene Energie wird über den Solarkreis zum Speicheroder anderen Wärmeabnahmestellen transportiert. Selektive Beschichtungen aus Schwarzchrom oder -nickel reduzieren die Abstrahlverluste: Die kurzwelligen Sonnenstrahlen dringen zum Absorberboden ein, die langwelligen Wärmestrahlen, die der Absorber an die Umgebung abgibt, werden jedoch minimiert. Selektiv beschichtete Absorber weisen Abstrahlverluste von 10 - 40 % auf. Bei nur geringen Einbußen des Wirkungsgrades können für die Beschichtung auch Farben wie Gold oder Blau verwendet werden.
Amortisationszeit
Ist die Zeit, in der eine Photovoltaikanlage durch ihre Stromerzeugung die Investitionskosten wieder einbringt. Die Amortisationszeit ist abhängig von der Einspeisevergütung und deren Laufzeit, den Investitionskosten sowie dem Jahresenergieertrag der Anlage. Nicht zu verwechseln mit der Energierücklaufzeit.
Anlagenaufwandszahl ep
Sie beschreibt die energische Effizienz des gesamten Anlagensystems über Aufwandszahlen. Die Aufwandszahl stellt das Verhältnis von Aufwand zu Nutzen (eingesetzter Brennstoff zu abgegebener Wärme-leistung) dar. Je kleiner die Zahl ist, umso effizienter ist die Anlage. Die Aufwandszahl schließt auch die anteilige Nutzung erneuerbarer Energien ein. Deshalb kann dieser Wert auch kleiner als 1,0 sein. Die hier angegebene "Anlagenaufwandszahl" stellt auf die "Primärenergie" ab. Die Zahl gibt also an, wie viele Einheiten (kWh) Energie aus der Energiequelle (z.B. einer Erdgasquelle) gewonnen werden müssen, um mit der beschriebenen Anlage eine Einheit Nutzwärme im Raum bereitzustellen. Bei Wohngebäuden ist in der Anlagenaufwandszahl auch die Bereitstellung einer normierten Warmwassermenge berücksichtigt. Die Anlagenaufwandszahl hat nur für die Gebäudeausführung Gültigkeit, für die sie berechnet wurde.
Antireflexschicht
Eine millionstel Millimeter dicke, transparente Schicht, die Reflexionsverluste des Sonnenlichts vermindert. Licht, das von der Oberfläche der Solarzelle reflektiert wird, kann nicht absorbiert werden und dient nicht zur Stromgewinnung. Die Antireflexschicht erhöht bei Solarzellen die Lichtausbeute weil sie durch die Verminderung der Eigenlichtbrechung den Wirkungsgrad erhöht.
Atmosphärischer Brenner
Gasbrenner ohne Gebläse werden als atmosphärische Brenner bezeichnet. Sie arbeiten besonders leise.
Außentemperaturgeführte Regelung
Bei der außentemperaturgeführten Regelung misst ein Wärmefühler die jeweilige Außentemperatur. Die Vorlauftemperatur der Heizung wird dann so geregelt, dass immer eine ausreichende Wärmeversorgung gesichert ist.
Azimutwinkel
Zur effektiven Nutzung der Sonnenstrahlung werden Module und Kollektoren so ausgerichtet, dass die solare Ernte möglichst groß ausfallen kann. Hierbei spielen neben dem Einfallswinkel der Sonne auch der "Azimutwinkel" und der Neigungswinkel der Module bzw. Kollektoren eine Rolle. Der Azimutwinkel (ß) gibt an, wie viel Grad die Flächen von Modul oder Kollektor von der exakten Südausrichtung (0 Grad) abweichen. Untersuchungen belegen, dass Solaranlagen mit einem Azimutwinkel von etwa 0 ° und einem Neigungswinkel um 30 ° optimal ausgerichtet sind. Doch kleinere Abweichungen sind nicht unbedingt problematisch: Bei der Orientierung nach Südost oder Südwest können noch immer rund 95 % der möglichen Ernte eingefahren werden.