Moderates Wachstum
ifo sieht nur moderates Wachstum der Baunachfrage
Um jährlich gerade einmal knapp 0,5 Prozent wird die Baunachfrage in Deutschland in den nächsten zehn Jahren steigen. Zu diesem Ergebnis kommt das ifo Institut in seiner aktuellen Bauvorausschätzung bis 2018.
Laut ifo-Prognose ist ein spürbarer Nachfrageschub für die Bauwirtschaft durch die Konjunkturpakete nicht zu erwarten. Nach einem kurzen Strohfeuer durch die staatlichen Investitionsprogramme rechnen die ifo-Experten vor allem bei Bund und Ländern mit einem spürbaren Rückgang der Bauausgaben. Die Nachfrage im Wohnungsbau und vor allem im Gewerbebau wird anhaltend schwach bleiben. Die Konjunktur im Wohnungsbau wird in den nächsten Jahren nach wie vor zum größten Teil von Maßnahmen an bestehenden Gebäuden bestimmt werden. Nur durch diese Modernisierungsaufwendungen wird der Wohnungsbau kräftiger steigen als die Sparten öffentlicher Bau und Gewerbebau. Nach den ifo-Schätzungen werden 2018 knapp 160.000 Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern und rund 115.000 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern fertig gestellt – das ist weniger als im
Durchschnitt der Jahre 1993 bis 2000.
Quelle: ieu (initiative erdgas umwelt)
